Zusammen allein zuhause: Teil II

Heute haben wir uns vorgenommen gemeinsam zu kochen! Ja, das kann mit Unterstützung eines Menschen der vergisst zu einem wunderbar kreativen Erlebnis werden!

1. Sucht euch gemeinsam ein Gericht aus, das ihr kochen wollt – vielleicht sogar eure Lieblingsspeise?! Wenn ihr euch bei der Zubereitung nicht ganz sicher seid, fragt nach – telefonisch bei euren Kindern, Nachbarn, Cousinen, Schwestern und mehr – so lasst ihr gleich noch eure sozialen Kontakte aufleben und verbannt das Gefühl des Alleinseins.

2. Nachdem ihr euch die Zudaten notiert habt, prüft gemeinsam, was davon schon im Haus und was noch zu besorgen ist.

3. Ausgang zum Besorgen von Lebensmitteln in Gesellschaft der Mitbewohner*in ist erlaubt – daher, zieht euch eure Jacke an, die Mütze auf und spaziert (wenn möglich) gemeinsam und MIT ABSTAND zum nächsten Geschäft, um das Fehlende zu besorgen. Ist dies zu anstrengend bzw. aufgrund der körperlichen Verfassung nicht möglich, bittet um Unterstützung – wiederum telefonisch bei eurer Familie, den Nachbarn, Freunden oder beim Team Österreichs HIER

4. Zurück zuhause heißt es „klares Schiff machen“ und das Eingekaufte verräumen in Kühlschrank, Kasten, Speisekammer und mehr. Auch hier: schnell ist im Moment nicht nötig! Helft zusammen und gebt euch die Zeit, die das Tun benötigt. Sinnvolle Tätigkeiten sind so wichtig für uns alle!

5. Teilt euch die Kochaufgaben je nach euren Ressourcen auf. Einer schnipselt die Karotten, der andere mariniert das Kotelett… ganz nach euren Wünschen und Fähigkeiten. Es findet sich hierbei sicher für jeden das Rechte!

6. Während das Essen vor sich hin kocht, beschäftigt euch mit dem Decken des Tisches. Es darf ruhig festlich werden! Schließlich sind die Tage manchmal einfach so zu feiern, wie sie fallen. Servietten, Weinglas und vielleicht sogar Kerzenschein – lasst eurer Fantasie freien Lauf – gerade, wie es EUCH gefällt!

7. Zu einem festlichen Abendessen gehört natürlich auch ein festliches Äußeres. Holt euch euer Lieblingskleid, den geschätzten Anzug von vor 20 Jahren oder euren Sonntagshut – ganz egal – „putzt euch raus“, wie es sich für ein Essen mit den Lieblingsmenschen ziemt. Sich beim Ankleiden zu unterstützen und miteinander zu sein … was kann die Vorfreude auf ein gemeinsames Verkosten wohl mehr erblühen lassen?! 😉

8. Das Essen ist fertig! Setzt euch – wenn möglich – gegenüber an den Tisch… da freuen sich die Spiegelneuronen und lassen nicht nur den Umgang mit Messer, Gabel und mehr leichter von der Hand gehen, sondern die Freude am Esserlebnis gleich doppelt stark wiegen.

9. GENIESST euer selbst zubereitetes Mahl – und wenn auch „nur“ Eierspeis mit frischem Schnittlauch und Brot zu servieren ist… Ihr habt es gewählt, geplant, gekauft, gekocht, serviert, genossen! Gute Arbeit! Wunderbar!!

10. PS: Heute bestimmt allein Ihr die Tischregeln! Ob Eis mit der Gabel, Nudeln mit Löffel oder Fleisch mit den Händen verspeist wird – Hauptsache, es ist stimmig für euch – Hauptsache, ihr genießt EUER Essen zu zweit!

Ganz in diesem Sinne läuft uns bereits das Wasser im Munde zusammen, wir wünschen „MAHLZEIT!“ und würden uns über das eine und andere Foto von eurem gemeinsamen Kocherlebnis unwahrscheinlich freuen!

Abenteuerdemenz@gmail.com

Alles Liebe & bleibts gsund!

Eure Abenteurer*innen

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